Drittes Semesterthema 2018: High Key (3)

Oft ist es hilfreich, eine Sache aus seinem Gegenteil heraus zu begreifen: Wenn bei Low Key Aufnahmen dunkle Töne das Bild dominieren, macht uns das klar, wie sehr High Key durchwegs die Tendenz zu großer Helligkeit bedeutet. Effekte der Überbelichtung können dabei hilfreich sein. Noch etwas überzeugender wirkt es meist, wenn schon die bloße Aufnahmesituation eines Motivs in die richtige Richtung weist, diese sich also tatsächlich diametral zu einem düsteren Sujet verhält.

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Drittes Semesterthema 2018: High Key (2)

Freilich lassen sich in einem guten Fotobearbeitungsprogramm so manche Korrekturen vornehmen, um bei einem Bild die passende Ausdrucksvariante zu verstärken. Wenn das auf der Grundlage einer gelungenen Aufnahme gemacht wird, steht einem zum vorgegebenen Thema kongenialen Ergebnis nichts mehr im Weg. Ausgenommen vielleicht die Frage, wie ich das Thema überhaupt interpretiere.

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Drittes Semesterthema 2018: High Key (1)

Um bestimmte Szenen zu charakterisieren verwendet man bei Filmaufnahmen gerne ein von oben strahlendes, weiches Licht, genannt high key. Der Begriff wurde (modifiziert) zu einer Stilrichtung in der Fotografie: Helle Objekte vor hellem Hintergrund, bei sanften Kontrasten, ergeben im Histogramm eine typische Akzentuierung im Bereich der weißen Töne.

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Zweites Semesterthema 2018: Symmetrie und Chaos (3)

Symmetrie kann wesentliches Element vollkommener Schönheit sein, und doch in anderen Zusammenhängen wiederum Langeweile vermitteln. Nicht viel anders steht es um das Chaos: Inbegriff der Schlamperei, oder doch wundervoll verspieltes Durcheinander? So wie beide Begriffe in sich schon eine deutliche Ambivalenz aufweisen, geraten sie in der Gegenüberstellung erst Recht in Widerstreit.

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Zweites Semesterthema 2018: Symmetrie und Chaos (2)

Zweifellos keine einfache Aufgabenstellung: in einem einzelnen Bild zwei konträre Momente darzustellen, die nach Möglichkeit auch noch in einer Beziehung zueinander stehen. Und doch ist das gewiss eine gute Übung um herauszufinden, auf welchen vielfältigen Wegen eine gute Bildgestaltung gelingen kann – und wo es eben Grenzen gibt.

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Zweites Semesterthema 2018: Symmetrie und Chaos (1)

Symmetrie lässt sich mit Ordnung oder Regelmäßigkeit in Verbindung setzen. Wird eine gleichförmige Struktur nicht durchgehalten, oder wird ein paralleles Muster durch störende Elemente aufgebrochen, ist das ein Schritt in Richtung Chaos, der Beginn eines drohenden Durcheinanders (wobei auch der umgekehrte Weg denkbar ist). Oft erweisen sich scheinbar sehr präzise Verhältnisse als gar nicht so verlässlich, was in einem Bild ebenso spannend wirken kann wie überraschende, formale Irritationen. Freilich sind wir damit in einem nicht ganz so leicht zugänglichen Stadium der bildgestalterischen Auseinandersetzung gelandet.

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