Zweites Semesterthema 2018: Symmetrie und Chaos (3)

Symmetrie kann wesentliches Element vollkommener Schönheit sein, und doch in anderen Zusammenhängen wiederum Langeweile vermitteln. Nicht viel anders steht es um das Chaos: Inbegriff der Schlamperei, oder doch wundervoll verspieltes Durcheinander? So wie beide Begriffe in sich schon eine deutliche Ambivalenz aufweisen, geraten sie in der Gegenüberstellung erst Recht in Widerstreit.

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Zweites Semesterthema 2018: Symmetrie und Chaos (2)

Zweifellos keine einfache Aufgabenstellung: in einem einzelnen Bild zwei konträre Momente darzustellen, die nach Möglichkeit auch noch in einer Beziehung zueinander stehen. Und doch ist das gewiss eine gute Übung um herauszufinden, auf welchen vielfältigen Wegen eine gute Bildgestaltung gelingen kann – und wo es eben Grenzen gibt.

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Zweites Semesterthema 2018: Symmetrie und Chaos (1)

Symmetrie lässt sich mit Ordnung oder Regelmäßigkeit in Verbindung setzen. Wird eine gleichförmige Struktur nicht durchgehalten, oder wird ein paralleles Muster durch störende Elemente aufgebrochen, ist das ein Schritt in Richtung Chaos, der Beginn eines drohenden Durcheinanders (wobei auch der umgekehrte Weg denkbar ist). Oft erweisen sich scheinbar sehr präzise Verhältnisse als gar nicht so verlässlich, was in einem Bild ebenso spannend wirken kann wie überraschende, formale Irritationen. Freilich sind wir damit in einem nicht ganz so leicht zugänglichen Stadium der bildgestalterischen Auseinandersetzung gelandet.

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Erstes Semesterthema 2018: Minimalismus (4)

Wieder einmal Zeit für ein Resümee: Die Auseinandersetzung mit Themen kann viel zur fotografisch gestalterischen Horizonterweiterung beitragen. Kaum eine Themenstellung lässt sich ganz klar definieren. Das liegt hauptsächlich daran, dass Kunst wenig rationale Argumente besitzt, sondern viel über die Intuition bewirkt. Man sollte das Bild wirken lassen, und dann entscheiden, ob es zum Thema passt oder nicht. Jede Aufgabe birgt einerseits Einschränkungen, andererseits Impulse zu kreativen Weiterführungen.

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Erstes Semesterthema 2018: Minimalismus (3)

Die Grenzen auszuloten ist bei jeder Themenstellung ein wenig heikel: Wie weit darf ich gehen, um dem Thema noch gerecht zu werden? Was kann als Weiterentwicklung anerkannt werden, was schießt eindeutig über das Ziel hinaus? Die Diskussion über den Minimalismus blieb auch beim Clubabend von derfotoclub am 10.4.2018 keineswegs minimalistisch.

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Erstes Semesterthema 2018: Minimalismus (2)

Mit möglichst wenigen, meist nur schematisch dargestellten Bildelementen ein interessantes Foto zu gestalten ist keine geringe Aufgabe. Der Verzicht auf den oft gewohnten Detailreichtum und auf differenzierte Schattierungen in Helligkeit und Farben bedarf einiger Übung um zu befriedigenden Resultaten zu führen.

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Erstes Semesterthema 2018: Minimalismus (1)

Der Minimalismus in der Kunst versucht durch Reduktion auf möglichst einfache Strukturen ästhetisch wirksame Klarheit, Übersichtlichkeit und Objektivität hervorzubringen. Dass dabei der Spagat zwischen recht simplen Bildinhalten und einer dennoch interessanten Bildsprache nicht so ohne weiteres zu bewältigen ist, war eine der ersten Erfahrungen von derfotoclub bei der Auseinandersetzung mit diesem neuen Semesterthema.

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