Jahresthema 2015/04: “Die Wiener Ringstrasse”

Beim Clubabend von derfotoclub am 28.4.2015 präsentierten einige TeilnehmerInnen (Andrea, Brigitte, Inge, Romana, Christian, Helmut D, Helmut E, Peter, Reiner und Roman) wieder neue Werke zu unserem aktuellen Jahresthema, das eine wirklich zufriedenstellende Entwicklung nimmt: Es gibt zahlreiche Ideen und auch schon einige kontinuierliche Arbeit.

Zur Ansicht Fotos bitte anklicken!

Jahresthema 2015/03: “Die Wiener Ringstrasse”

Die Arbeit an unserem Jahresthema hat auch im März 2015 eine gute Fortsetzung gefunden. Beim Clubabend von derfotoclub am 24.3. wurde wieder eine ganze Reihe von neuen Bildern präsentiert. Um nur einige davon zu nennen: Peter hat seine Serie Denkmaldetails erweitert, Alessandro und Helmut E wussten die partielle Sonnenfinsternis vom 20.3. für ihre Kompositionen zu nutzen, Romana und Gerhard waren beim Eislaufen am Rathausplatz, Andrea konzentrierte sich auf Schwarz/Weiß-Gestaltungen (auch bei Nacht), Sabine hat einige typische Street-Aufnahmen beigesteuert, Brigitte setzte vermummte Rosen im Volksgarten als Bildelemente ein und dokumentierte eine Demo vor dem Parlament, Harald T hat Eigenheiten der Architektur hervorgehoben, ….

Zur Ansicht Fotos bitte anklicken!

Jahresthema 2015/02: “Die Wiener Ringstrasse”

Wie der Clubabend von derfotoclub am 24.2.2015 gezeigt hat, bringt das neue Jahresthema für viele von uns bemerkenswerte Impulse. Romana und Gerhard etwa haben sich vorgenommen, die bunte Veranstaltungsszene auf der Ringstraße genauer zu beobachten und waren gleich einmal vor den Toren des Opernballs präsent. Thomas hat sein Wechselspiel aus Street-Photography und steinernen Zeugen fortgesetzt. Roman ging auf die Suche nach Säulen, deren es entlang der Ringstraße eine Menge gibt. Andrea verlieh Johann Strauß im Stadtpark noch mehr Schwung. Christian entdeckte reizvolle Spiegelungen, wenn auch ganz anderer Art als jene, die Fritz aufgenommen hat. Harald fing Straßen-Szenen ein und Helmut E benutzte in erster Linie sein Teleobjektiv, um zu dichten Bildkompositionen zu gelangen. Inge war am mobilen Aussichtsturm am Rathausplatz und Sabine hat einen kleinen Woll-Igel über die Prachtstraße geführt. Brigitte gelangen mithilfe der Wischtechnik sehr interessante Kombinationen aus Gitterstäben und Baudenkmälern. Der Verkehr könnte zum bestimmenden Motiv für Helmut D und Reiner werden. Und auch von Michaela und Jack gab es Beiträge. Grund genug, gespannt auf weitere Ergebnisse zu warten!

Zur Ansicht bitte Foto anklicken!

Jahresthema 2015/01: „Die Wiener Ringstrasse“

150 Jahre alt wird sie heuer, die Wiener Ringstraße – Grund genug für derfotoclub, sich mit jener Prachtstraße, die den ersten Wiener Gemeindebezirk, die „Innere Stadt“, (fast) umrundet, fotografisch auseinanderzusetzen. Und es soll wirklich eine Auseinandersetzung sein, denn hübsche Bilder von den beeindruckenden Bauten entlang des Rings gibt es bereits weitaus genug. Also sind Ideen gefragt, welche Vorgehensweisen denn sinnvoll erscheinen, um den besonderen Charakteristika dieser außergewöhnlichen Straße Rechnung tragen zu können. Thomas hat darauf hingewiesen, dass es sehr hilfreich sein wird, sich mit der geschichtlichen Entwicklung zu beschäftigen, um die Hintergründe zu verstehen, die zum heutigen Zustand geführt haben. Dabei geht es nicht nur um bauliche, sondern wohl auch um soziale Aspekte. Thomas hat auch einen ersten Ansatz entwickelt, der darauf abzielt, genau diese beiden Teile miteinander zu verbinden: das Leben auf der Straße und die steinernen Zeugen rund um sie. Haralds Zugang ist zunächst technischer Art: Mittels Scharf-Unscharf-Gestaltungen versucht er, Dimensionen zu erschließen. Peter hingegen will besondere Eigenheiten der Baukunst fotografisch entdecken, indem er Details vor weißem Hintergrund freistellt. Das liefert oft überraschende Einsichten.

Ringstraße [© Harald Töltl, 2015] Ringstraße 1 [© Peter Paulhart, 2015] Ringstraße 2 [© Peter Paulhart, 2015]Fotos: Harald Töltl, Peter Paulhart

Jahresthema 2014: „Surreal“

Das Jahresthema 2014 von derfotoclub lautet: „Surreal“

Wikipedia: „Surrealismus war eine Bewegung in der Literatur und der bildenden Kunst, die in der Nachfolge von Dada um 1920 in Paris entstand. Ziel war es, das Unwirkliche und Traumhafte sowie die Tiefen des Unbewussten auszuloten und den durch die menschliche Logik begrenzten Erfahrungsbereich durch das Phantastische und Absurde zu erweitern.
Das Wort „Surrealismus“ bedeutet wörtlich „über dem Realismus“ Etwas, das als surreal bezeichnet wird, wirkt traumhaft im Sinne von unwirklich. Der Surrealismus stellt eine nichtrationale und die Gefühle betonende Welt des Traums in den Vordergrund.“

Eismann [Thomas Steinbichler] Surreales Herz [Brigitte Irsa]

 

 

 

 

 

 

 

Die surreale Fotografie wollte an ihrem Beginn in erster Linie zeigen, dass auch die Fotografie keineswegs eine objektive Abbildung der Wirklichkeit ist, als welche sie anfänglich gefeiert wurde und zum Teil noch bis heute gilt, sondern ebenso wie alle anderen Bildtechniken eine subjektive Interpretation darstellt.

Um dies zu unterstreichen wurden in die Arbeiten irreal wirkende Elemente oder Kompositionen eingebaut, die aber meist nicht bloß willkürlich Einfügungen waren, sondern zu einer kreativen, mit neuem Sinn behafteten, “überrealen” Umgestaltung des eigentlichen Objekts führten. Man blieb am Objekt orientiert, verlieh diesem aber eine neue Wirklichkeit, die ihm im gewöhnlichen Verständnis und unter dem üblichen Blick nicht entsprach, um eben deutlich zu machen, dass immer alles auch ganz anders gesehen und gezeigt werden kann, und dass das tatsächlich auch ständig passiert, dass es viele Wirklichkeiten, und mitunter auch ganz seltsame gibt, die viele unterschiedliche Bedeutungen für uns entfalten können.

Der Begriff surreal lässt sich also so verstehen: Ich versuche, durch eine bestimmte fotografische Gestaltung einem bestimmten Objekt eine neue, überraschende, vielleicht befremdliche, jedenfalls irgendwie “überwirklich” anmutende Bedeutung zu geben, die meiner subjektiven Phantasie entstammt. Phantasie ist immer getragen von Wünschen, Träumen, Hoffnungen, Illusionen, Gefühlen, Idealen, Utopien, usw. Quelle der Inspiration ist das Objekt, dem ein phantastisches Mäntelchen umgehängt wird. Das Mäntelchen sollte ihm aber sehr gut passen! Also keine belanglose bzw. mehr oder minder effektvolle Verfremdung o.Ä., sondern eine “Intensivierung” der Wirklichkeit durch eine subjektive Zutat. Surreal ist eine unmöglich erscheinende Möglichkeit. Surreal wird gezeigt, was Wundersames alles in einem Ding drinnen stecken, was Eigentümliches man in es hineinprojizieren kann.

Spiegelwelt[Sabine Jandl-Jobst] Licht und Schatten [Brigitte Irsa] Kopfsalat [Gerhard Gleitsmann]